Vater Alfredo war italienischer Botschafter in Berlin und so kam auch die Familie nach Deutschland. Pier Giorgio verbrachte im Herbst 1921 einen Monat im Breisgau, um Deutsch zu üben. In Freiburg und im Schwarzwald kannst Du also im wahrsten Sinne des Wortes in die Fußstapfen Pier Giorgios treten.
“Pier Giorgio Frassati war geprägt von einer tiefen Christusbeziehung. Für Pier Giorgio war der Glaube die Stütze und der Halt in seinem Leben. Er wusste sich von Gott geliebt und vertraute auf diese Liebe auch über das irdische Leben hinaus.”
Christian Würtz
Weihbischof von Freiburg
Das Freiburger Münster hat Pier Giorgio besonders begeistert. Immer wieder erwähnt er es begeistert in Briefen an die Familie und Freunde. Und nicht nur, dass er das Münster schön fand: Hier ging er während seines Aufenthalts auch immer beichten.
Freiburger Münster
In der zentral gelegenen Kirche besuchte Pier Giorgio gewöhnlich morgens die Messe. Heute wird die Kirche von den Dominikanern betreut - passend, war doch Pier Giorgio selbst ein Laienmitglied des Ordens.
Kirche St. Martin
Wohnort der Familie Rahner
Für den Großteil seines Aufenthalts in Freiburg lebte Pier Giorgio in der Innenstadt (Habsburgerstraße 100, dritter Stock). Dort wohnte er bei der Familie Rahner, die zwei bedeutende Theologen des 20. Jahrhunderts hervorbrachte (Hugo und Karl - Karl hat auch über Pier Giorgio geschrieben), und lernte mit dem Vater und Sohn Georg kräftig Deutsch.
Bevor er bei der Familie Rahner einzog wohnte Pier Giorgio für eine Woche in der Albertusburse, einem Studentenwohnheim, das von Franziskaner-Schwestern betreut wird.
Albertusburse
Als er noch in der Albertusburse lebte, begab sich Pier Giorgio auch zur erst jüngst eröffneten Herz-Jesu-Kirche, die dem Dom in Limburg nachgebildet ist.
Herz-Jesu-Kirche
Gerne (und regelmäßig) wanderte Pier Giorgio auf den Schloßberg (456m), der sich direkt hinter der Altstadt Freiburgs erhebt und tolle Blicke auf die Stadt und das Umland zulässt.
Schloßberg
Der Kandel war wohl die herausfordernste Wanderung, auf die sich Pier Giorgio im Schwarzwald eingelassen hat. Mit Startpunkt in Waldkirch, ganz in der Nähe von Freiburg, ging es hinauf auf den Aussichtsberg (1.241m) mit Blicken nicht nur nach Freiburg und ins Elsaß, sondern auch in die Schweizer Alpen, Vorarlberg, das Allgäu und sogar die Zugspitze. Nach der Gipfelbesteigung wanderte er dann weiter nach St. Peter und Kirchzarten.
Kandel
Südlich von Freiburg wanderte Pier Giorgio auf den Schönberg (644m) - wohl auch mit einem Stopp an der Berghauser Kapelle auf dem Weg hoch - wo er die Aussicht auf die Stadt, den Schwarzwald und die Vogesen genoss.